Gedenkstätte für 2.000 getötete
Journalisten und Journalistinnen
Ein Mahnmal für die Pressefreiheit
Das Mahnmal im normannischen Bayeux soll an die Journalistinnen und
Journalisten erinnern, die seit 1944 weltweit bei der Ausübung ihres Berufes
oder wegen ihrer Arbeit getötet wurden.
Die Gedenkstätte besteht aus einem besonders gestalteten Weg, der von mehreren weißen Steinsäulen gesäumt wird,
in die rund 2.000 Namen von Reportern, Fotografen, Kameraleuten und Tontechnikern unter den jeweiligen
Jahreszahlen eingraviert sind.
Bei der Eröffnung am 7. Oktober 2006 wurden die ersten vier Stelen enthüllt. Bis zum Mai 2007
sollen alle Gedenksteine fertig gestellt sein.
Entworfen wurde das Mahnmal von dem Architekten Samuel Craquelin. Diese bisher in Europa einzigartige Gedenkstätte wurde von der Stadt Bayeux in Zusammenarbeit
mit "Reporter ohne Grenzen" errichtet. Sie ist zugleich ein Mahnmal für die Pressefreiheit und
allen Medienschaffenden gewidmet.
Zahlreiche Angehörige von ermordeten Journalisten wohnten der Eröffnung bei.
(j.z., 09.10.2006)
Quelle: Reporter ohne Grenzen vom 05.10.2006
Nachtrag:
Das Mahnmal wurde an dem Tag eröffnet, an dem der Mord an zwei
deutschen Journalisten in Afghanistan sowie die Ermordung der russischen Journalistin
Anna Stepanowna Politkowskaja in Moskau bekannt wurden.
Mahnmal für 2.000 getötete Journalisten eröffnet (10/2006) -
www.reporter-ohne-grenzen.de
Journalisten in Kriegsgebieten: Tödliche Grauzone (10/2006) -
de.qantara.de
Grauzone Sicherheit: Reporter in Krisengebieten (12/2006) -
www.bundestag.de
Weitere Informationen
Weltpressetag: ROG gedenkt auch der DW-Opfer (05/2007) -
www.dw-world.de
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