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Myanmar


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Daw Aung San
Suu Kyi



 
 


Myanmar





Aung San Suu Kyi ist endlich frei

Hausarrest nach sieben Jahren aufgehoben

Mit dem heutigen Tag, den 13. November 2010 um 18:00 Uhr endet der Hausarrest der Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi. Wie in der ARD-Tagesschau berichtet, verließ die Friedensnobelpreisträgerin das erste Mal nach sieben Jahren ihr Haus in Rangun und zeigte sich ihren Anhängern mit den Worten: "Das Volk muss geschlossen zusammenarbeiten, nur so können wir
unser Ziel erreichen."

Bis zum Abend versammelten sich mehr als 5.000 Personen vor ihrem Haus und feierten ihre Freilassung. Innerhalb der letzten 21 Jahre hatte die Oppositionsführerin 15 Jahre unter Arrest verbracht.

International wurde die Freilassung der Friedensnobelpreisträgerin mit Erleichterung aufgenommen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Freiheit für alle politischen Gefangenen in Birma.

Auch Amnesty International begrüßt die Freilassung von Suu Kyi und fordert die Regierung von Myanmar auf, alle gewaltlosen politischen Gefangenen sofort und bedingungslos freizulassen. Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation sind in Myanmar mehr als 2.200 Menschen wegen ihrer politischen Überzeugung in Haft.

(rg, 13.11.2010)

Quellen: dpa/Focus Online, tagesschau.de, Amnesty International vom 13.11.2010


Myanmar: Aung San Suu Kyi ist frei! (11/2010) - www.amnesty.de

Freiheit für Aung San Suu Kyi in Myanmar (11/2010) - www.tagesschau.de

Freilassung von Suu Kyi weltweit mit Erleichterung aufgenommen (11/2010) - www.focus.de

Suu Kyi aus Hausarrest entlassen (11/2010) - www.dw-world.de

Anhänger feiern Freilassung Suu Kyis (13.11.2010) - www.tagesschau.de

Gespräch mit Ulrich Delius, Gesellschaft für bedrohte Völker (15.11.2010) - www.3sat.de

Aung San Suu Kyi freigelassen (13.11.2010) - www.tagesschau.de




Aung San Suu Kyi weiterhin unter Hausarrest

Das Oberste Gericht von Myanmar lehnte am 26. Februar 2010 den Berufungsantrag der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi gegen die Verlängerung ihres Hausarrests ab. Wie die Deutsche Welle berichtete, will ihr Anwalt Nyan Win bei der Militärregierung Beschwerde einlegen. Allerdings wird vermutet, dass die Junta das Urteil bestätigen werde.

Die Friedensnobelpreisträgerin wäre damit von den Wahlen ausgeschlossen, die für dieses Jahr angekündigt wurden. Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie (NLD) war aus den letzten freien Wahlen 1990 als klare Siegerin hervorgegangen. Die Militärregierung hatte das Ergebnis jedoch nicht anerkannt.

Die Oppositionsführerin hat zwischen 1990 und 2010 fast 14 Jahre in Haft verbracht - davon die meiste Zeit unter Hausarrest. Amnesty International setzt sich seit Jahren für die Freilassung von Aung San Suu Kyi und anderen gewaltlosen politischen Gefangenen sowie gegen die Unterdrückung ethnischer Minderheiten in Myanmar ein.

(rg, 03.03.2010)

Quellen: Deutsche Welle, Focus Online und Epochtimes vom 26.02.2010


Aung San Suu Kyi kommt nicht frei (02/2010) - www.dw-world.de

Aung San Suu Kyi steht weiter unter Hausarrest (02/2010) - www.focus.de

Keine Freiheit für Aung San Suu Kyi (02/2010) - www.epochtimes.de

Keine Unterdrückung ethnischer Minderheiten! (02/2010) - www.amnesty.de






Fordern Sie die Freilassung von

Aung San Suu Kyi

und anderen politischen Gefangenen

in Myanmar !


(Amnesty International, 07/2009)


Amnesty fordert Freiheit für gewaltlose politische Gefangene (07/2009) - www.amnesty.de

Appell: Daw Aung San Suu Kyi and Myanmar's political prisoners (07/2009) - www.amnesty.org

Mit Amnesty und U2 Gesicht zeigen für Aung San Suu Kyi (07/2009) - www.amnesty.de

Amnesty fordert Aung San Suu Kyis Freilassung (06/2009) - www.amnesty.de




Aung San Suu Kyi für weitere
18 Monate unter Hausarrest

Amnesty International fordert Freiheit für gewaltlose politische
Gefangene in Myanmar

Die 64-jährige Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist am 11. August 2009 von einem Gericht in Rangun zu 18 weiteren Monaten Hausarrest verurteilt worden. Ihr wurde vorgeworfen gegen Auflagen ihres Hausarrests verstoßen zu haben.

Irene Khan, die Generalsekretärin von Amnesty International bezeichnete das Urteil als "beschämend". "Ihre Festnahme, das Verfahren und der jetzt erfolgte Schuldspruch sind nichts weiter als eine juristische und politische Farce", so Irene Khan.

Von den vergangenen 20 Jahren hat Aung San Suu Kyi fast 14 Jahre in Haft verbracht. Die meiste Zeit davon stand sie unter Hausarrest. Aung San Suu Kyi wurde 1989 das erste Mal festgenommen, als die Regierung mit Razzien auf die landesweiten pro-demokratischen Demonstrationen reagierte. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene, die ohne weitere Auflagen sofort freigelassen werden muss und nicht wieder unter Hausarrest gestellt werden darf.

Amnesty International hat Aung San Suu Kyi am 27. Juli 2009 mit der höchsten Auszeichnung der Organisation - dem "Ambassador of Conscience" ("Botschafter des Gewissens") Award 2009 geehrt.

(Amnesty International, 11.08.2009)

Porträt: Aung San Suu Kyi (10/2009) - www.amnesty.de

Aung San Suu Kyi zu 18 Monaten Hausarrest verurteilt! (08/2009) - www.amnesty.de

Suu Kyi will gegen Verurteilung vorgehen (08/2009) - www.dw-world.de

Porträt: Aung San Suu Kyi - Ein Leben für die Freiheit (08/2009) - www.dw-world.de





Aung San Suu Kyi erneut in Haft

Es drohen ihr bis zu fünf Jahre Gefängnis

Wie zahlreiche Medien berichten, wurde die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi am 14.05.2009 von Polizisten aus ihrem Haus abgeholt und in das berüchtigte Insein-Gefängnis bei Rangun gebracht. Ihr wird zur Last gelegt, gegen die Arrest-Auflagen verstoßen zu haben. Ihr wird vorgeworfen, einen US-Amerikaner in ihrem Haus beherbergt zu haben.

Die Friedensnobelpreisträgerin und Anführerin der Oppositionspartei Myanmars, der Nationalen Liga für Demokratie NLD, war zwischen 1990 und 2009 13 Jahre lang in Haft, die meiste Zeit davon unter Hausarrest. Ihr derzeitiger Arrest wäre am 27. Mai 2009 ausgelaufen.

In einem neuen Prozess, der am kommenden Montag beginnen soll, muss die 63-jährige Suu Kyi mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen.

Amnesty International fordert bedingungslose Freilassung

Auch Amnesty International setzt sich seit Jahren für die Freilassung von Aung San Suu Kyi ein. Myanmar-Experte Benjamin Zawacki: "Die Regierung von Myanmar muss Daw Aung San Suu Kyi sofort bedingungslos freilassen und sie nicht wieder unter Hausarrest stellen."

Die Menschenrechtsorganisation forderte den UN-Sicherheitsrat, China, Japan und die ASEAN-Länder auf, sich umgehend für die Freilassung von Aung San Suu Kyi sorgen. Sie wären am ehesten in der Lage, Druck auf die Regierung in Myanmar auszuüben.

Internationale Solidarität

Inzwischen formiert sich internationale Solidarität. Auch die EU, UN-Generalsekretär Ban, das Nobelpreiskomitee und die US-Regierung fordern die Freilassung der inhaftierten Oppositionsführerin. Ferner verlängerte die US-Regierung ihre Sanktionen gegen Birma um ein Jahr.

Im März 2009 erst hatte die UN-Arbeitsgruppe zu willkürlicher Haft bekannt gegeben, dass Aung San Suu Kyis Haft nicht nur die Gesetze Myanmars verletze, sondern auch gegen das internationale Recht verstoße.

(rg, 16.05.2009)

Quellen: Amnesty International, Tagesschau, Deutsche Welle vom 14.05. bis 16.05.2009

Aung San Suu Kyi in Haft (05/2009) - www.amnesty.de

Obama verlängert Sanktionen gegen Junta (05/2009) - www.dw-world.de

Suu Kyi droht der Prozess (05/2009) - www.dw-world.de

Presseschau: Die "schmutzigen Tricks" der Junta (05/2009) - www.dw-world.de

P.E.N.-Resolution zur Verhaftung von San Suu Kyi (05/2009) - www.pen-deutschland.de

UN Security Council should demand Suu Kyi’s immediate release (05/2009) - www.amnesty.org




Mediathek


Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ... (27.08.2009) - www.tagesschau.de

Sondergericht verlängert Hausarrest ... (20.08.2009) - www.tagesschau.de

Prozess gegen Aung San Suu Kyi vertagt (18.08.2009) - www.zdf.de

Weiter Hausarrest für Suu Kyi (11.08.2009) - www.zdf.de

Hausarrest von Birmas Oppositionsführerin Suu Kyi ... (11.08.2009) - www.dw-world.de

Sicherheitsvorkehrungen beim Prozess gegen Suu Kyi (18.05.2009) - www.tagesschau.de

Bürgerrechtlerin Suu Kyi im Gefängnis (14.05.2009) - www.zdf.de




Buchtipp


Aung San Suu Kyi

Der Weg zur Freiheit

Die Friedensnobelpreisträgerin aus Birma im Gespräch mit Alan Clements


Ergänzt durch Gespräche mit U Kyi Maung und U Tin Oo, Stellvertretende Vorsitzende der NLD und
mit einem Vorwort von Alan Clements, einer aktuellen Chronologie und Internetlinks zu Birma
(Vandenhoeck & Ruprecht)

Aus dem Englischen von Udo Rennert (Original: "The Voice of Defiance").
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 352 Seiten, Juni 2009.
Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach, 320 Seiten, gebunden, 1997.
Bastei-Verlag Lübbe, Bergisch Gladbach, 319 Seiten, Taschenbuch, 1999.


Weitere Informationen - www.v-r.de

Review: The Voice of Hope (2008) - www.westernbuddhistreview.com

Review: The Voice of Hope (02/2009) - www.foreignpolicyjournal.com

"Freiheit von Angst" von Aung San Suu Kyi (12/2008) - www.amnesty-myanmar.de





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