Hilde-Domin-Preis 2007 an Sherko Fatah
Würdigung für seine eindrucksvolle Schilderung von Gewalt,
Krieg
und das Grenzgängertum zwischen den Welten
Der mit 15.000 Euro dotierte Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil der Stadt
Heidelberg geht in diesem Jahr an den irakischen Kurden Sherko Fatah.
Der Schriftsteller wird insbesondere für seine Romane "Im Grenzland" und "Onkelchen"
(Verlag Jung und Jung) geehrt. - Die Jury würdigte ihn für "seine eindrucksvollen
Schilderungen von Gewalt, Krieg und das Grenzgängertum zwischen den Welten.
Aufgewachsen zwischen zwei verschiedenen Kulturen hat er das Exil zum literarischen
Thema gemacht."
Der 1964 im damaligen Ost-Berlin als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen
geborene Fatah wuchs in der DDR auf. 1975 kam er nach Westdeutschland. Heute lebt er
als freier Autor im wiedervereinigten Berlin.
(dpa, 06.07.2007)
Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil 2007 (09/2007) -
www.heidelberg.de
Grenzgänger zwischen den Welten (09/2007) -
www.rundschau-hd.de
Weitere Informationen zur Preisverleihung 2007 (09/2007) -
Sherko Fatah (pdf)
Weitere Informationen
Preis "Literatur im Exil" 2005 geht an Hamid Skif (12/2005) -
www.heidelberg.de
Weitere Informationen zur Preisverleihung 2005 (11/2005) -
Hamid Skif (pdf)
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