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Themengruppe 2907, Amnesty International

Siebenpfeiffer-Preis



Foto: © Reporter ohne Grenzen



Deutsche Sektion von "Reporter ohne Grenzen"
für Verdienste um Pressefreiheit geehrt

Mit seinem Namen erinnert der Preis an einen Wortführer
des Hambacher Festes 1832

Die Siebenpfeiffer-Stiftung verleiht den nach ihrem Namensgeber benannten Preis an Journalistinnen und Journalisten, die "mit Veröffentlichungen in Presse, Hörfunk und Fernsehen das demokratische Bewusstsein in unserer Zeit fördern". In diesem Jahr geht der Preis jedoch an die deutsche Sektion von Reporter ohne Grenzen (ROG), die sich seit über 13 Jahren für Informations- und Medienfreiheit und für bedrohte und inhaftierte Journalistinnen und Journalisten einsetzt.

Die Jury unter Vorsitz von Fritz Raff, gegenwärtig auch ARD-Vorsitzender, hat sich einstimmig für die Journalistenorganisation ausgesprochen. Dr. Michael Rediske, Vorstandssprecher und Mitbegründer von ROG, erklärte dazu: "Wir nehmen den Preis deshalb stellvertretend für all jene entgegen, die für Pressefreiheit und Demokratie täglich hohe persönliche Risiken eingehen."

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem Mann benannt, der als Schlüsselfigur des "Hambacher Festes" gilt, Philipp Jakob Siebenpfeiffer. Im Mai 1832 waren rund 30.000 Menschen zum Hambacher Schloss gezogen und hatten dort bei einer großen Fest- und Protestversammlung demokratische Grundrechte und Pressefreiheit eingefordert.

(zi., 03.10.2007)

ROG mit Siebenpfeiffer-Preis ausgezeichnet (11/2007) - www.reporter-ohne-grenzen.de

Der Siebenpfeiffer-Preis - siebenpfeiffer-stiftung.de

Zur Webseite der Siebenpfeiffer-Stiftung - www.siebenpfeiffer-stiftung.de



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