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Press Freedom Barometer ROG mit neu
geschaffenem
Kuratorium



 
Koordinationsgruppe 2907, Amnesty International

Pressefreiheit



Foto: Reporter ohne Grenzen

ROG-Jahresbilanz

60 getötete Journalisten -
673 Festnahmen - 29 Entführungen

ROG-Jahresbilanz zur Pressefreiheit 2008

Reporter ohne Grenzen veröffentlichte in diesen Tagen die neuen Zahlen ihrer Bilanz zur Pressefreiheit 2008. Demzufolge kamen 2008 ca. 60 Journalisten und ein Medienassistent während oder wegen ihrer Arbeit ums Leben. Damit hat sich die Zahl gegenüber den letzten beiden Jahren um rund 25 Prozent deutlich verringert. Wiederum gilt der Irak mit 15 getötenen Journalisten als das gefährlichste Land - gefolgt von Pakistan (7 Todesfälle) und den Philippinen (6 Todesfälle).

Darüber hinaus registrierte die Menschenrechtsorganisation weltweit 673 Festnahmen von Journalisten, und China (30 Inhaftierte) und Kuba (23 Inhaftierte) als die größten "Gefängnisse" identifiziert.

Während diese Zahlen gegenüber den Vorjahren merklich zurück gegangen sind, sind sie also die uch die Zensur des Internets nahm zu - vor allem in China, Burma und Syrien. So wurden dort in großer Zahl Webseiten, Blogs und Foren gesperrt oder auch zeitweilig der E-Mail-Verkehr und Internet-Zugang eingeschränkt. Insgesamt wurden weltweit 65 Internetdissidenten inhaftiert, hauptsächlich in China (50) und Vietnam (8).

(rg, 31.12.2008)

Quelle: Reporter ohne Grenzen vom 30.12.2008

Bilanz 2008: Bessere Zahlen, Klima bleibt feindlich... (12/2008) - www.reporter-ohne-grenzen.de




Foto: Reporter ohne Grenzen

ROG-Jahresbilanz

86 getötete Journalisten - 887 Festnahmen -
67 Entführungen

Reporter ohne Grenzen veröffentlichte Jahresbilanz
zur Pressefreiheit 2007

Leider hatte auch zu diesem Jahresbeginn die Organisation Reporter ohne Grenzen einen traurigen Rekord zu vermelden. Demnach kamen im vergangenen Jahr mindestens 86 Journalisten in 21 Ländern während oder wegen ihrer Arbeit vor Ort ums Leben. Das ist der höchste Stand seit 1994, so ROG. In rund 90 Prozent der Fälle wären die Verantwortlichen nicht oder nur eingeschränkt zur Rechenschaft gezogen worden. Irak (47 getötete Journalisten) ist nach wie vor das für Journalisten gefährlichste Land gefolgt von Somalia (8), Pakistan (6) und Sri Lanka (3).

Darüber hinaus registrierte ROG für 2007 weltweit 887 Festnahmen von Journalisten. Die meisten kamen in Pakistan (195), Kuba (55), im Iran (54) und in China (33) ins Gefängnis.

Auch die Zensur des Internets nahm zu - vor allem in China, Burma und Syrien. So wurden dort in großer Zahl Webseiten, Blogs und Foren gesperrt oder auch zeitweilig der E-Mail-Verkehr und Internet-Zugang eingeschränkt. Insgesamt wurden weltweit 65 Internetdissidenten inhaftiert, hauptsächlich in China (50) und Vietnam (8).

(rg, 03.01.2008)

Quelle: Reporter ohne Grenzen vom 02.01.2008

Bilanz 2007: 86 getötete Journalisten, 887 Festnahmen (01/2008) - www.reporter-ohne-grenzen.de




Foto: Reporter ohne Grenzen

ROG-Jahresbilanz

81 getötete Journalisten -
Höchste Zahl seit zwölf Jahren

Reporter ohne Grenzen veröffentlichte Jahresbilanz
zur Pressefreiheit 2006

Danach kamen 2006 weltweit 81 Journalistinnen und Journalisten in Ausübung oder wegen ihres Berufes ums Leben. Die Zahl der Bedrohungen und Angriffe auf Journalisten war "so hoch wie nie zuvor", erklärte ROG. Die Menschenrechtsorganisation führt das u.a. auf die Wahlkämpfe in zahlreichen Ländern im vergangenen Jahr zurück.

Im vierten Jahr in Folge blieb der Irak das gefährlichste Land für Journalisten und Medienmitarbeiter. Seit dem Kriegsbeginn vor knapp vier Jahren kamen dort doppelt so viele Journalisten ums Leben als im ganzen Vietnamkrieg.

Auffällig waren in dieser Hinsicht auch Mexiko und die Philippinen. Seit Putins Amtsantritt 2001 wurden in Russland 21 Journalistinnen und Journalisten ermordet.

Erstmalig wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) auch die Zahl der Entführungen von Journalisten im letzten Jahr dokumentiert.

Die Zensur von Medien ist etwas zurückgegangen. Ständige Zensur wird nach wie vor in China, Myanmar und Nordkorea ausgeübt. Exakte Zahlen sind hier nicht verfügbar.

Stark kontrolliert wurde auch das Internet, vor allem in 13 Ländern, die ROG schon im vergangenen Jahr als "die größten Feinde des Internets" bekannt gemacht hat. Zu ihnen zählen ebenfalls China, Nordkorea und Myanmar, aber auch Staaten wie Ägypten, Vietnam und Weißrussland.

(j.z., 03.01.2007)

Quelle: Reporter ohne Grenzen vom 02.01.2007

Bilanz 2006: Weltweit 81 getötete Journalisten (01/2007) - www.reporter-ohne-grenzen.de

Jahresbericht 2007: Demokratien müssen sich ... (02/2007) - www.reporter-ohne-grenzen.de

Der vollständige Jahresbericht zur Pressefreiheit von ROG (engl.) - Annual Report 2007 (pdf)





IPI-Bericht

Journalisten - gefährdet in vielen Ländern

Weltweit 65 Journalisten bei der Berufsausübung getötet

Zwar ist der Irak immer noch das gefährlichste Land für Journalisten. Doch gefährdet sind Journalisten auch in anderen Teilen der Welt. Aber es sind auch leichte Besserungen für die Pressefreiheit zu verzeichnen.

Im vergangenen Jahr sind nach einer Übersicht des Internationalen Presseinstituts IPI weltweit 65 Journalisten bei der Berufsausübung getötet worden. Dabei blieb der Irak mit 23 getöteten Reportern das gefährlichste Land. 20 Journalisten starben in Asien einen gewaltsamen Tod. Allein neun wurden auf den Philippinen ermordet.

Insgesamt wurden Journalisten in 21 Ländern bei der Ausübung ihres Berufes getötet, unter anderem in Bangladesch, Haiti, Russland und Somalia. In Lateinamerika kamen elf Journalisten ums Leben.

Das IPI, eine Vereinigung renommierter Journalisten und Chefredakteure, registrierte andererseits in einigen Ländern, darunter Chile, Guatemala, Honduras und Panama, eine Lockerung von Gesetzen, die die freie Berichterstattung einschränken. Zur Pressefreiheit in den USA heißt es im IPI-Report Einschränkungen beim Zugang zu Informationen und die juristische Verfolgung journalistischer Quellen machten 2005 zu einem schwierigen Jahr für die Medien.

(dpa Wien, 31.03.2006)




Weitere Informationen


ROG-Bilanz 2009: 76 Journalisten getötet (12/2009) - www.reporter-ohne-grenzen.de

Statement ... on Attacks against Journalists and Media (04/2008) - www.freemedia.at

121 ermordete Journalisten bisher in 2007 - DJV fordert besseren Schutz (11/2007) - www.djv.de

Einem Drittel der Weltbevölkerung wird das Recht auf ... (09/2007) - www.amnesty.de

IPI World Press Freedom Review 2006 (04/2007) - www.freemedia.at

Der vollständige Jahresbericht zur Pressefreiheit von ROG (engl.) - Annual Report 2006 (pdf)

Pressefreiheit im Jemen: Freiheitsentzug im Namen des Propheten (02/2006) - de.qantara.de

Dossier: Weit weg von der Pressefreiheit (10/2004) - www.dw-world.de



Weitere Berichte unter - Nachrichten / International


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