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© Reporter ohne Grenzen ROG mit neu
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Themengruppe 2907, Amnesty International

Pressefreiheit


Foto: © Reporter ohne Grenzen


Vier EU-Staaten im Ranking abgestiegen

8. "Rangliste der Pressefreiheit" -
Deutschland diesmal auf Platz 18

Es sei beunruhigend festzustellen, dass demokratische Staaten wie Frankreich, Italien oder die Slowakei jedes Jahr weitere Plätze in der Rangliste verlieren würde, sagte Jean-François Julliard, ROG-Generalsekretär bei der Vorstellung der Rangliste 2009 im Oktober 2009 vor Journalisten.

So haben Frankreich (43.) acht Plätze, Italien (49.) fünf Plätze, Bulgarien (68.) 9 Plätze und Slowakei (44.) sogar 37 Plätze gegenüber dem Vorjahr verloren. Auch der EU-Beitrittskandidat Türkei (122.) ist im Ranking um weitere 20 Plätze abgestiegen.

Demgegenüber haben einige Staaten mit parlamentarischem System in Afrika und Lateinamerika, z.B. Ghana (27.), Mali (30.), Südafrika (33.), Trinidad und Tobago (28.) oder Uruguay (29.), eine Reihe von EU-Staaten in diesem Jahr überholt.

Deutschland hat sich mit Platz 18 um zwei Plätze gegenüber 2008 und 2007 verbessert.

Unter den zehn Schlusslichtern in der Rangliste befinden sich folgende Länder -
Vietnam (166.), Jemen (167.), China (168.), Laos (169.), Kuba (170.), Myanmar (171.),
Iran (172), Turkmenistan (173.), Nordkorea (174.) und Eritrea (175.).

(rg, 12/2009)
Quelle: Reporter ohne Grenzen vom 20.10.2009


Rangliste der Pressefreiheit 2009 (10/2009) - www.reporter-ohne-grenzen.de

Rangliste der Pressefreiheit 2009: Die Plätze (10/2009) - Reporter ohne Grenzen (pdf)




Foto: © Reporter ohne Grenzen


Rangliste der Pressefreiheit 2008

7. "Rangliste der Pressefreiheit" - Deutschland auch 2008 erneut auf Platz 20

Frieden, nicht wirtschaftlicher Wohlstand, garantiere Pressefreiheit, stellte Reporter ohne Grenzen (ROG) in seiner neuesten Rangliste zur Lage der Medienfreiheit in 173 Ländern fest. Danach seien demokratische Staaten wie die USA oder Israel, die bewaffnete Konflikte austragen, weiter abgestiegen. Einige wirtschaftlich schwache Länder in Afrika und in der Karibik seien dagegen aufgestiegen. Deutschland stehe auch in diesem Jahr wieder auf Rang 20.

Unter den letzen zehn in der Rangliste stehen die Länder:
Laos (164.), Sri Lanka (165.), Iran (166.), China (167.), Vietnam (168.),
Kuba (169.), Myanmar (170.), Turkmenistan (171.), Nordkorea (172) und Eritrea (173.).

(rg, 25.10.2008)

Quelle: Reporter ohne Grenzen vom 22.10.2008


ROG-Rangliste der Pressefreiheit 2008 (10/2008) - www.reporter-ohne-grenzen.de




Foto: © Reporter ohne Grenzen


Rangliste der Pressefreiheit 2007

6. "Rangliste der Pressefreiheit" - Deutschland auf Platz 20

Insgesamt 167 Länder wurden von Reporter ohne Grenzen gründlicher Recherche unterzogen, die USA und Israel aber doppelt gelistet, für das eigene Land und ihr Vorgehen im Irak bzw. in den Palästinensischen Gebieten. Die Daten stammen aus dem Zeitraum zwischen September 2006 und Ende August 2007.

Kritische Lage in Asien, Afrika und im Nahen Osten

In den untersten Positionen befinden sich sieben asiatische und fünf afrikanische Staaten, vier aus dem Nahen Osten und drei GUS-Staaten: Pakistan; Sri Lanka, Laos, Vietnam, China, Birma/Myanmar, Nordkorea, Äthiopien, Äquatorial Guinea, Libyen, Somalia, Eritrea, Syrien, Irak, Palästinensische Gebiete und Iran. Die Lage in Eritrea bezeichnen Reporter ohne Grenzen als "desaströs". Birma/ Myanmar und China belegen den 164. und 163. Platz.

Veränderungen vor allem im Mittelfeld - Europäische Länder auf den
vorderen Plätzen

Auf- und Abstiege gab es vor allem im Mittelfeld. Das Internet wird zunehmend stärker zensiert. Auch dadurch sind einige Länder zurückgefallen. Alle Staaten der Europäischen Union sind unter den ersten fünfzig Positionen, mit Ausnahme von Bulgarien (51) und Polen (56). Spitzenplätze belegen, wie früher schon, nordeuropäische Länder wie Dänemark und Norwegen. Frankreich hat sich um sechs Plätze auf Rang 31 verbessert, Italien bleibt auf Rang 40, Spanien hält Platz 33.

Unter den G8-Staaten ist Kanada auf Platz 18, Deutschland auf Platz 20, Japan auf Platz 37. Die USA rangieren auf Platz 48, Russland belegt Platz 144.

Zusammenfassung (zi, 20.10.2007)

Quelle: Reporter ohne Grenzen vom 16.10.2007


ROG-Rangliste der Pressefreiheit 2007 (10/2007) - www.reporter-ohne-grenzen.de




Foto: © Reporter ohne Grenzen


Rangliste der Pressefreiheit 2006

Alarmierende Situation: ROG sieht "Aushöhlung der Pressefreiheit"

Die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) sieht eine alarmierende "Aushöhlung der Pressefreiheit" in den USA, Frankreich und Japan. Deutschland fiel nach der "Cicero-" und der BND-Affäre in der weltweiten Rangliste zur Pressefreiheit vom 18. auf den 23. Platz zurück.

Am schwierigsten ist die Situation der Liste zufolge in Nordkorea, Turkmenistan und Schlusslicht Eritrea. Russland belegt den 147. Platz unter den 166 untersuchten Ländern.

(Nach dpa Berlin vom 24.10.2006)

In Nordkorea, Turkmenistan und Eritrea ist Presse ... (10/2006) - www.reporter-ohne-grenzen.de

ROG-Rangliste der Pressefreiheit 2006 (10/2006) - www.reporter-ohne-grenzen.de

Die 37 größten Feinde der Pressefreiheit (05/2007) - www.reporter-ohne-grenzen.de




Foto: © Reporter ohne Grenzen


Rangliste der Pressefreiheit 2005

Nordkorea ist Schlusslicht, westliche Demokratien rutschen ab

Nordkorea ist auch in diesem Jahr Schlusslicht der heute veröffentlichten vierten Rangliste zur weltweiten Situation der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (167. und letzter Rang). Es folgen Eritrea (166.) und Turkmenistan (165.). In diesen Ländern gibt es weder unabhängige Medien noch ist freie Meinungsäußerung möglich. Journalisten können lediglich die Staatspropaganda wiedergeben. Jegliches Abweichen wird hart geahndet. Ein Wort zu viel, ein Tippfehler, ein Kommentar, der etwas neben der offiziellen Linie liegt, können ständige Überwachung, Schikane, oder gar Gefängnis bedeuten.

In Ost- und Zentralasien sowie im Nahen Osten ist es am schwierigsten, unabhängig zu berichten. In Myanmar (163. Rang), China (159.), Vietnam (158.), Usbekistan (155.), Afghanistan (125.), dem Irak (157.), Syrien (145.) und dem Iran (164.) etwa verhindern repressive Regierungen oder gewalttätige Übergriffe bewaffneter Gruppen oftmals eine freie Berichterstattung.

Der Irak ist wegen der zunehmend unsicheren Situation für Journalisten weiter in der Rangliste abgerutscht (157. Rang /2004: 148.). Seit Kriegsbeginn im März 2003 sind dort insgesamt 72 Journalisten und Medienmitarbeiter getötet worden. Allein in diesem Jahr waren es 24. Verbessert hat sich die Situation der Medien in einigen afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten: Unter den ersten 50 sind Benin (25./2004: 27.) und Namibia (25./44.), El Salvador (28.), Kap Verden (29.), Mali (37.), Costa Rica (41.) und Bolivien (45.).

Die westlichen Demokratien sind abgerutscht. So sind die USA um über 20 Ränge zurückgefallen (44./23.); vor allem weil der Quellenschutz zunehmend untergraben wird. So trug auch die verhängte Beugehaft gegen New York Times-Reporterin Judith Miller zur negativen Bewertung bei. Kanada hat sich ebenfalls um einige Plätze verschlechtert (21./18.). Auch hier wurden der Schutz von Informanten geschwächt und Journalisten mitunter zu Handlangern der Justiz gemacht. Frankreich ist von Rang 19 auf Platz 30 zurückgefallen. Hier wurden Redaktionsräume durchsucht, Journalisten verhaftet und sowie die Liste von Pressedelikten erweitert.

Die Spitze der Rangliste

An der Spitze der Rangliste stehen wie schon im vergangenen Jahr die nordeuropäischen Länder (Dänemark, Finnland, Irland, Island, Norwegen, Niederlande). Dort ist die Pressefreiheit fest verankert. Die zehn Erstplatzierten sind europäische Länder. An der Spitze der anderen Kontinente stehen Neuseeland (12.), Trinidad und Tobago (12.) für Amerika, Benin (25.) für Afrika und Südkorea (34.) für Asien.

Auch zahlreiche Länder, die erst in den vergangenen Jahren unabhängig oder wieder unabhängig wurden, respektieren die Pressefreiheit. Damit widerlegen sie die häufig aufgestellte Behauptung, der Aufbau einer Demokratie dauere Jahrzehnte. Neun Staaten aus dieser Gruppe sind unter den ersten 60: Slowenien (9.), Estland (11.), Lettland (16.), Litauen (21.), Namibia (25.), Bosnien-Herzogowina (33)., Mazedonien (43.), Kroatien (56.) und Ost-Timor (58.).

Ebenso die von Politikern ärmerer und repressiver Länder gerne vertretene These, nach der die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes unabdingbar sei für Demokratie und Achtung von Menschenrechten, lässt sich nicht belegen. Es führen zwar überwiegend reiche Länder die Rangliste an, doch sind auch Länder mit einem Bruttoinlandsprodukt unter 1.000 US-Dollar (in 2003) unter den ersten 60 zu finden: Benin (25.), Mali (37.), Bolivien (45.), Mosambik (49.), Niger (57.) und Ost-Timor (58.).

Reporter ohne Grenzen hat für die Rangliste 166 Länder ausgewertet (die USA wurden zweimal gelistet: für das Land selber und das Vorgehen im Irak). Die Menschenrechtsorganisation hat sich mit 50 Fragen zur Situation in den jeweiligen Ländern an ihre Partner (14 Organisationen, die sich weltweit für Pressefreiheit einsetzen) ihr Korrespondenten-Netzwerk und an Journalisten, Rechercheure, Juristen und Menschenrechtler gewandt.

(Oktober 2005)

ROG-Rangliste der Pressefreiheit 2005 (10/2005) - www.reporter-ohne-grenzen.de




Weitere Informationen


Rangliste der Pressefreiheit 2010 (10/2010) - www.reporter-ohne-grenzen.de

Rangliste der Pressefreiheit 2009 (10/2009) - www.reporter-ohne-grenzen.de



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