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Fire-Up-Aktion in Berlin am Brandenburger Tor
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60 Jahre Allgemeine Erklärung
der Menschenrechte
Für viele Menschen auch heute ein uneingelöstes Versprechen
Vor 60 Jahren haben die UN-Mitgliedsstaaten die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
verabschiedet. Sie umfasst 30 Artikel, in denen die Rechte eines jeden Menschen festgelegt
sind: Auf Gleichheit, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit.
2007 hat Amnesty International in 81 Staaten Fälle von Folter oder entwürdigender und unmenschlicher
Behandlung dokumentiert. In 45 Staaten saßen Menschen allein aus politischen Gründen in
Haft. In 24 Staaten wurden mindestens 1.252 Menschen hingerichtet.
Die Presse- und Meinungsfreiheit wurde in mindestens 77 Staaten verletzt.
In mindestens 23 Staaten galten Gesetze, die Frauen diskriminieren.
54 Staaten führten unfaire Gerichtsverfahren durch.
Menschenrechte 2008
Obwohl die Achtung und der Schutz der Menschenrechte seit 1948 vorangeschritten sind,
bleibt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte auch 60 Jahre später für viele
Menschen ein uneingelöstes Versprechen.
"Es ist an der Zeit, dieses Versprechen einzulösen", sagte Amnesty-Generalsekretärin
Barbara Lochbihler zur Veröffentlichung des Amnesty Reports 2008.
Aktion "Fire Up" von Amnesty International
Unter dem Motto "Fire Up" kamen am 10. Dezember 2008 Menschen rund um den Globus
zu Licht- und Feueraktionen zusammen. Sie setzten ein Zeichen dafür, dass die
Charta strikt eingehalten wird und Menschenrechte überall auf der Welt Wirklichkeit
werden.
Fire-Up-Aktion in London neben der Tower Bridge |
Fire-Up-Aktion in Kaohsiung, Taiwan |
Fire-Up-Aktion in Kathmandu, Nepal |
Fire-Up-Aktion im Jalpaiguri District, West Bengalen |
Amnesty International vom 10. und 11.12.2008 (rg, 14.12.2008)
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 60 (12/2008) -
www.amnesty.de
60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (12/2008) -
Sonderheft (pdf)
Universal Declaration of Human Rights 60th anniversary (12/2008) -
www.amnesty.org
UN nimmt Zusatzprotokoll zum Sozialpakt an (12/2008) -
www.amnesty.de
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Wortlaut -
www.amnesty.de
Eine universelle Botschaft
feiert Geburtstag
Veranstaltung im Mainzer Rathaus zum
60. Jubiläum der Menschenrechtserklärung
Am 10. Dezember 2008 jährt sich zum 60. Mal die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
durch die UNO.
Dieses Datum nehmen die
Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz und die
Themengruppe der deutschen Sektion von Amnesty International
"Verfolgte Autor/innen und Journalist/innen - Für Meinungsfreiheit" zum Anlass und laden
am Vorabend,
Dienstag, 9. Dezember 2008, um 18.30 Uhr in das Erfurter Zimmer des
Mainzer Rathauses zu der Veranstaltung "Eine universelle Botschaft feiert Geburtstag:
60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" ein.
Nach Grußworten und der Verlesung einer Rede der Generalsekretärin der deutschen
Amnesty-Sektion, Barbara Lochbihler, zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
steht
eine Konzertlesung von und mit Urs M. Fiechtner und Sergio Vesely unter dem Titel
ihres gleichnamigen Buches "Geschichten aus dem Niemandsland" im Mittelpunkt der
Veranstaltung.
Der chilenische Musiker und Autor Vesely, einst selbst politischer Häftling in
Verhörzentren und Konzentrationslagern in der Zeit nach dem Sturz der demokratischen
Allende-Regierung durch das chilenische Militär, und der deutsche Schriftsteller
Fiechtner haben über 30 Jahre lang die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen
beobachtet und greifen in ihren "Geschichten aus dem Niemandsland" in einfühlsamer
Weise und oft überraschenden Wendungen authentische Geschichten aus den Archiven von
Amnesty International auf, die den alltäglichen Meldungen und Berichten über Opfer und Täter ein
menschliches Gesicht geben.
(Amnesty-Sekogruppe "Verfolgte Autor/innen und Journalist/innen - Für Meinungsfreiheit"
vom 30.11.2008)
60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (11/2008) -
www.politische-bildung-rlp.de
Informationen zum Buch
Urs Fiechtner und Sergio Vesely
Geschichten aus dem Niemandsland
Texte über Menschenwürde und Menschenrechte
Das Buch vereint eine Auswahl von Kurzgeschichten aus der langjährigen Zusammenarbeit
beider Autoren, die sich dem Thema Menschenwürde und Menschenrechte auf ebenso
eindrückliche wie einfühlsame Weise nähern.
Aus unterschiedlichen Perspektiven,
in einer großen Vielfalt literarischer Formen und oft mit überraschenden Wendungen
berichten Fiechtner und Vesely vom Umgang mit dem Recht und der Würde des Menschen
in unserer Zeit; sie erzählen von Tätern und Opfern, von der äußeren und der inneren
Situation der Verfolgten und der Verfolger in einer von politischen und sozialen
Konflikten geprägten Welt.
Alle Texte haben einen authentischen Hintergrund -
sie beruhen auf Dokumenten, Augenzeugenberichten und Interviews mit Flüchtlingen
aus Afrika, Asien, Amerika und Osteuropa oder auf der persönlichen Erfahrung
der Autoren. (Schmetterling Verlag)
Kurzgeschichten.
Schmetterling Verlag, Stuttgart,
130 Seiten, 2. überarb. Auflage, Juli 2008
Sergio Vesely im Gespräch mit Reinold Hermanns (02/2005) -
www.swr.de
Weitere Informationen
ROG-Report zum 60. Jubiläum der Menschenrechts... (12/2008) -
www.reporter-ohne-grenzen.de
United Nations heading for failure (12/2008) -
ROG-Report 2008 (pdf)
Dossier: 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (12/2008) -
www.dw-world.de
Meinungsfreiheit zwischen Anspruch und Wirklichkeit (12/2007) -
Intern. Tag für Menschenrechte
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