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1948: Eleanor Roosevelt holding a Declaration of Human Rights poster in New York, Foto: UN 10.12.1948:
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Themengruppe 2907, Amnesty International

10. Dezember - Internationaler Tag für Menschenrechte



Amnesty International Frankfurt am Main

„Für Meinungs- und Pressefreiheit:
Gegen die Verfolgung von Journalisten/innen“

Podiumsdiskussion zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2010

Die Nordendgruppe von Amnesty International Frankfurt am Main veranstaltete am 10. Dezember 2010 im Haus der Begegnung eine Podiumsdiskussion zum Thema Meinungs- und Pressefreiheit. Auf dem Podium saßen Prof. Bernd-Peter Arnold vom Institut für Publizistik der Universität Mainz, Christoph Maria Fröhder, freier Korrespondent, Frankfurt am Main, Christian Rickerts, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen in Berlin, und Daniel Veit von der Themenkoordinationsgruppe Meinungsfreiheit von Amnesty International.

Die Veranstaltung wurde eingeleitet mit einer Sequenz aus dem Dokumentarfilm „Gefesselte Worte“ über das Haus der Journalisten in Paris, eine Zufluchtsstätte für verfolgte Journalisten aus aller Welt. In ihren Eingangsstatements beleuchteten die Referenten die Bedeutung von Meinungs- und Pressefreiheit für die Menschenrechte, die Verfolgung von Reportern in vielen Teilen der Welt, die journalistische Arbeit unter Krisenbedingungen sowie die Situation der Meinungs- und Pressefreiheit bei uns in Deutschland.

Daniel Veit berichtete darüber hinaus über die Arbeit der Themenkoordinationsgruppe Meinungsfreiheit. Christian Rickerts stellte im Zusammenhang mit seinen Ausführungen zur Lage der Pressefreiheit weltweit die Arbeit von Reporter ohne Grenzen vor. Besonders eindrucksvoll waren die Schilderungen von Christian Maria Fröhder über die Berichterstattung aus Krisengebieten und repressiven Regimen. Korrespondenten sind hier besonderen Risiken ausgesetzt, die gute Vorbereitung, Zivilcourage und Einsatz zum Schutz auch der lokalen Mitarbeiter erfordern. Prof. Bernd-Peter Arnold sensibilisierte für die Gefährdungen der Meinungs- und Pressefreiheit auch bei uns durch den Versuch politischer Einflussnahme auf die Medien sowie den wirtschaftlichen Zwang zur Unterhaltung zu Lasten fundierter Berichterstattung ("Infotainment").

Im Anschluss an die Eingangsstatements kam es zu einer lebhaften Diskussion mit dem Publikum der gut besuchten Veranstaltung. Dabei ging es neben den Themen, die in den Eingangsstatements angesprochen worden waren, auch um die Grenzen der Meinungs- und Pressefreiheit (z. B. aufgrund des Schutzes von Persönlichkeitsrechten und Privatsphäre), die wachsende Bedeutung des Internet (Beispiel Wikileaks) und die rechtlichen Möglichkeiten bei uns, sich gegen versuchte oder potenzielle Eingriffe in die freie Recherche und Berichterstattung zu wehren.

Veranstaltungen von Amnesty International Frankfurt am Main zum Tag der Menschenrechte im Haus der Begegnung sind mittlerweile eine feste Tradition, die auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.

(Georg Schäfer, 12/2010-01/2011,
Nordendgruppe, Amnesty International Frankfurt am Main)




 Logo Amnesty International

Einladung

Für Meinungs- und Pressefreiheit

Gegen die Verfolgung von Journalisten/innen

Podiumsdiskussion in Frankfurt am Main


  • Freitag, den 10. Dezember 2010, um 20:00 Uhr,


  • Haus der Begegnung, Gärtnerweg 62, 60322 Frankfurt am Main


  • Eine Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschenrechte

"Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung", so steht es in Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung hat im vergangenen Jahrzehnt weltweit in erschreckendem Maße zugenommen.

Amnesty international hat es sich zur Aufgabe gemacht, Journalisten/innen zu verteidigen. Wir wenden uns gegen repressive Gesetze und Praktiken, die die Rechte auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung beschneiden. Daher ist unsere diesjährige Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte der Meinungs- und Pressefreiheit gewidmet.



Im Rahmen der Podiumsdiskussion werden folgende Fragen diskutiert:

  • Welche Bedeutung haben Meinungs- und Pressefreiheit für die Menschenrechte?
  • Wie steht es um die Meinungs- und Pressefreiheit in der Welt?
  • Welchen Repressionen sehen sich die neuen Medien (Internet etc.) und deren Nutzer ausgesetzt?
  • Wie kann die Meinungs- und Pressefreiheit verteidigt werden?
  • Was können wir für verfolgte Journalisten/innen tun?

Am Podium nehmen teil:

  • Prof. Bernd-Peter Arnold, Institut für Publizistik der Universität Mainz
  • Christian Rickerts, Geschäftsführer, Reporter ohne Grenzen
  • Christoph Maria Fröhder, freier Korrespondent
  • Daniel Veit, Amnesty International, Sektionskoordinationsgruppe Meinungsfreiheit

Moderation:

  • Georg Schäfer, Amnesty International, Frankfurt am Main

Veranstalter:

  • Amnesty International, Nordendgruppe, Frankfurt am Main


Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit zu Rückfragen und Beiträgen aus dem Plenum.

Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen!

Nordendgruppe / Amnesty International,
Leipziger Str. 17, 60487 Frankfurt am Main,
Tel.: 069-496149, Fax: 069-4909212


Amnesty International: Podiumsdiskussion 2010 - Für Meinungs- und Pressefreiheit (pdf)




Weitere Informationen


Human Rights Day 2010 - www.un.org

Menschenrechte werden weltweit verletzt (12/2010) - www.dw-world.de

Human Rightsday 2009 (12/2009) - www.ohchr.org

Meinungsfreiheit - "eines der vornehmsten Rechte der Menschen" (12/2009) - www.dw-world.de

Internat. Tag der Menschenrechte 2008 - 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Internat. Tag der Menschenrechte 2007 - Meinungsfreiheit zwischen Anspruch und Wirklichkeit



Weitere Berichte unter - Nachrichten


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