 |
UN-Sicherheitsrat bei der Verabschiedung der Resolution 1738 am 23.12.2006
|
Resolution zum Schutz von
Journalisten
UN-Sicherheitsrat muss Stellung beziehen
Die Regierungen von Frankreich und Griechenland haben
beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Resolution
eingebracht, die alle Staaten an ihre Pflichten gemahnen soll,
gewalttätige Übergriffe auf Journalisten zu verhindern und
verübte Verbrechen aufzuklären. Angriffe auf Journalisten
müssten bestraft werden. Die Regierungen müssten das erste
Zusatzprotokoll der Genfer Konventionen unterzeichnen,
das eine Schutzgarantie für Journalisten vorsieht.
Ein Abgeordneter der französischen Regierungspartei UMP
bemerkte dazu: "Diese Resolution wird nicht alles lösen,
aber sie wird etwas bewegen."
Auf der gemeinsamen Pressekonferenz von
Reporter ohne
Grenzen und dem französischen Außenministerium in Paris
am 19. Dezember 2006, auf der die Initiative vorgestellt wurde,
gab der Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation,
Robert Ménard, erschütternde Zahlen bekannt.
774 Journalisten wurden in den vergangenen 15 Jahren
weltweit Opfer der Gewalt, die Hälfte davon in
Kriegsgebieten. Seit Anfang dieses Jahres wurden bereits
81 Journalisten ermordet.
(j.z., 20.12.2006)
Frankreich und Griechenland reichen Resolution ... ein (12/2006) -
www.reporter-ohne-grenzen.de
Die Resolution 1738 zum "Schutz von Journalisten als Zivilpersonen in bewaffneten Konflikten"
wurde am 23. Dezember 2006 vom UN-Sicherheitsrat in New York uneingeschränkt angenommen.
Resolution 1738 (englisch) -
www.un.org
Weitere Informationen
UN-Sicherheitsrat: China verhindert Verurteilung Birmas (09/2007) -
www.focus.de
Zum Seitenanfang