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Aktuelle Appellfälle von Autoren und Journalisten |
Appellbeginn |
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China |
Dhondup Wangchen, tibetischer Dokumentarfilmer, wurde in China zu sechs Jahren Haft
verurteilt. Grund für seine Anklage war ein Dokumentarfilm, den er vor den Olympischen Spielen in Peking im Jahr
2008 gedreht hatte. >>
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03/2010 |
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Mexiko |
Brad Will, US-amerikanischer Fernsehjournalist, und der unter Mordverdacht stehende Juan Manuel Martínez.
Am 27. Oktober 2006 wurde Brad Will durch zwei Schüsse getötet. Er hatte in der Stadt Oaxaca Zusammenstöße zwischen AnhängerInnen
der Oppositionsgruppe "Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca" (APPO) und AnhängerInnen und Angehörigen
der regierenden Partei der Stadt gefilmt. Im Oktober 2008 wurde der APPO-Unterstützer Juan Manuel Martínez wegen des Mordes
an Brad Will festgenommen. Vor Gericht bestreitet er, etwas mit dem Verbrechen zu tun zu haben. >>
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01/2010 |
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Irak |
Walid Yunis Ahmad, Übersetzer. Am 6. Februar 2000 wurde Ahmad in Erbil,
der Hauptstadt der kurdischen Regionalregierung im Nordirak, festgenommen. Er arbeitete für einen lokalen
Radio- und Fernsehsender, wo er bei der Produktion von Programmen mitwirkte und Beiträge ins Kurdische,
Arabische und Turkmenische übersetzte. |
11/2009 |
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Angola |
José Fernando Lelo, früherer Journalist und Leiter der Personalabteilung von Service Algoa International,
wurde am 16. September 2008 vom Militärgericht in Cabinda verurteilt, Verbrechen gegen die innere Sicherheit begangen und eine
bewaffnete Rebellion in der angolanischen Provinz Cabinda angezettelt zu haben. >>
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04/2009 |
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Russische Föderation |
Dimitrii Kraiuchin, Chefredakteur des regierungsunabhängigen Informationsdienstes CentrRus,
wurde mehrfach bedroht. Am 1. August 2008 steckten Unbekannte seine Wohnung in Orel (Zentralrussland) in Brand und verbarrikadierten die Türen.
In einem anonymen Brief wurde die Brandstiftung in indirekten Zusammenhang mit seiner Rolle als Zeuge
in einem Gerichtsverfahren gegen die nationalistische Organisation "Russische Nationale Einheit" gestellt. >>
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01/2009 |
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Sri Lanka |
Jayaprakash Sittampalam (J.S.) Tissainayagam, Journalist,
wird seit über acht Monaten auf der Grundlage von Antiterrorbestimmungen in Haft gehalten.
Seine Inhaftierung steht offenbar mit seiner journalistischen Tätigkeit in Zusammenhang.
Amnesty International betrachtet ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen.
J.S. Tissainayagam hat ein Augenleiden und ist in Gefahr zu erblinden,
wenn er nicht die erforderliche fachärztliche Betreuung erhält. >>
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12/2008 |
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Turkmenistan |
Ogulsapar Muradowa, Annakurban Amanklitschew und Sapardurdi
Chadschijew, Journalisten,
wurden zwischen dem 16. und 18. Juni 2006 festgenommen. Amnesty ist beunruhigt über Berichte,
dass alle drei Gefangenen während der Haft gefoltert worden sein sollen.
Ogulsapar Muradowa erlag im September 2006 in der Haft ihren Verletzungen. >>
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10/2008 |
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Vietnam |
Truong Quoc Huy, Internetdissident,
verbüßt wegen der friedlichen Wahrnehmung seines Rechts
auf freie Meinungsäußerung eine sechsjährige Haftstrafe. >>
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08/2008 |
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Laos |
Thao Moua und Pa Fue Khang, Journalisten,
die der ethnischen Minderheit der Hmong in Laos angehören, wurden 2003 zu 12 bzw. 15 Jahren Haft verurteilt,
weil sie zwei europäische Journalisten und deren Dolmetscher unterstützt hatten. >>
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08/2008 |
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Türkei |
Orhan Kemal Cengiz, Rechtsanwalt, Menschenrechtler und Zeitungskolumnist, ist
bedroht und eingeschüchtert worden, vermutlich im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als
Anwalt bei einem Gerichtsverfahren. >>
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Die Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen wurde 2008 aufgenommen bzw.
der Fall an internationale Gerichte/Gremien verwiesen. (Amnesty International) |
06/2008 |
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Aserbaidschan |
Eynulla Fettullayev, oppositioneller Zeitungsredakteur,
wurde am 20. April 2007 wegen Diffamierung zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. >>
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Die Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen wurde 2008 aufgenommen bzw.
der Fall an internationale Gerichte/Gremien verwiesen. -
Im Juni 2009 erhielt Eynulla Fettullayev den "Special Award For Journalism Under Threat".
(Amnesty International) |
06/2008 |
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Russische Föderation |
Oleg Orlov, Menschenrechtler,
und drei Journalisten des russischen Fernsehsenders "REN" wurden 23. November 2007
von maskierten Männern aus ihrem Hotel in Nasran in der Republik Inguschetien entführt.
Die Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen wurde 2008 aufgenommen bzw. der Fall
an internationale Gerichte/Gremien verwiesen. (Amnesty International) |
05/2008 |
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Gambia |
Chief Ebrima Manneh, Journalist, wurde im Juli 2006
festgenommen. Amnesty International befürchtet, dass er dem "Verschwindenlassen" zum Opfer gefallen ist. >>
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Chief Ebrima Manneh ist nach Angaben der Behörden "nicht in ihrem Gewahrsam". (Amnesty International) |
03/2008 |
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Aserbaidschan |
Elmar Hüseynov war Chefredakteur der regierungskritischen
Wochenzeitschrift "Monitor" und wurde im März 2005 vor seiner Wohnung in Baku von Unbekannten erschossen. >>
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12/2007 |
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Türkei/ Deutschland |
Mehmet Desde, musste am 8. Juni 2007 eine Haftstrafe antreten,
die sich allein auf seine gewaltlosen politischen Ansichten gründet.
Mehmet Desde ist seit dem 6. Oktober 2009 frei. (Amnesty International, Gruppe 1273 Ingolstadt)
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Ägypten |
Kareem Amer, 23-jähriger Blogger, seit 22. Februar 2007 in Haft, wegen kritischer
Veröffentlichung im Internet zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. >>
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10/2007 |
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Südkorea |
Lee Si-Woo, 39-jähriger Fotojournalist and Friedensaktivist, seit 23. April 2007 in Haft,
weil man ihm vorwirft,
Staatsgeheimnisse veröffentlicht und gegen das Nationale Sicherheitsgesetz verstoßen zu haben. >>
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09/2007 |
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Bangladesch |
Sumi Khan, Journalistin, angegriffen, mit dem Messer verletzt und wiederholt mit dem
Tode bedroht, Vorfälle bleiben ohne Ermittlungen. >>
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03/2007 |
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Syrien |
Michel Kilo, Journalist, seit Mai 2006 in Haft aufgrund der Wahrnehmung des Rechts
auf freie Meinungsäußerung. -
Michel Kilo ist seit dem 14. Mai 2009 frei! (Reporter ohne Grenzen)
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Stopp |
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