Kontakt Impressum
  Home

  Nachrichten

  Kurzmeldungen

  Termine


  Appellfälle

  Eilaktionen

  Erfolge


  Bücher
  und Autoren


  Buchtipps

  Filmtipps

  Neu-
  erscheinungen


  Wir über uns

  Unsere Arbeit

  Mitmachen

  Spenden


  Amnesty
  International


  Berichte
  und Aktionen


  Weitere Links


Frankfurter Buchmesse 2006:
Ehrengast Indien


Frankfurter Buchmesse 2008:
Ehrengast Türkei


Frankfurter Buchmesse 2009:
Ehrengast China



 

Amnesty auf der Frankfurter Buchmesse 2005



Korea ist diesjähriger Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass veranstaltete Amnesty International zwei Podiumsgespräche zur Menschenrechtslage in Nord- und Südkorea. Am AI-Messestand fanden Interessierte Informationsmaterial zum Thema und eine Vielzahl anderer Publikationen.

Veranstaltungen von Amnesty International
stießen auf großes Interesse

Auch in diesem Jahr fanden Hunderte von Besuchern den Weg zum AI-Informationsstand auf der Frankfurter Buchmesse. Anlässlich des diesjährigen Gastlandes hatte die AI-Korea-Kogruppe Petitionslisten für die Freilassung politischer Gefangener in Nord- und Südkorea ausgelegt. "Es ist uns gelungen, über tausend Unterschriften zu sammeln", erklärt Rita Zimmermann von der Kogruppe für verfolgte AutorInnen und JournalistInnen.

Die Besucher konnten sich am Stand über die Arbeit der Organisation informieren. "Was ihr macht, ist sehr wichtig. Haltet Kurs und macht weiter so", erklärten viele der Interessierten. Prominenter Gast am AI-Stand war der scheidende Außenminister Joschka Fischer. Über sein Lob für die Arbeit der Kogruppe für verfolgte AutorInnen freuten sich die Mitglieder besonders.

Gut besucht waren die AI-Podiumsveranstaltungen am Publikumswochenende. Jeweils 150 bis 200 Besucher verfolgten die Diskussionsrunden zur Menschenrechtslage im Gastland Korea. Bei der Veranstaltung zu Südkorea ging es um die Frage, wie die Meinungsfreiheit gestärkt werden kann. Zu Nordkorea gab es nur wenige Veranstaltungen auf der Buchmesse. Deshalb war es besonders wichtig, dass Amnesty International über die gravierenden Menschenrechtsverletzungen in dem Land informierte. Es wurde außerdem diskutiert, welche Möglichkeiten zur humanitären Hilfe bestehen.

Nina Salomon (Amnesty Journal, Dezember 2005)

Rezension: Der Roman "Der ferne Garten" von Hwang Sok-Yong (10/2005) - www.amnesty.de

Interview mit Schriftsteller Hwang Sok-Yong (12/2005) - www.amnesty.de




Zwei Podiumsgespräche zur Menschenrechtslage
in Nord- und Südkorea

Nordkorea: Menschenrechtsverletzungen und humanitäre Hilfe

Einführende Lesung aus dem Buch Nordkorea: Ein Land im Banne der KIMs (Tykve Verlag 1994) von Peter Schaller. Es liest Josef Zimmermann, Amnesty International Sektionskoordinationsgruppe "Verfolgte AutorInnen und JournalistInnen".

In Nordkorea werden die Menschenrechte systematisch verletzt. Die Regierung beraubt die Bürger grundlegender politischer Rechte, wie des Rechtes auf freie Meinungsäußerung, Reise- und Versammlungsfreiheit. Während die Regierung offiziell erklärt hat, funktionsfähige Atomwaffen zu besitzen, kommt sie seit Jahren ihrer Pflicht nicht nach, das Recht auf Ernährung zu gewährleisten. Gleichzeitig ist der Zugang zum Land und der Austausch von Informationen mit dem Ausland extrem eingeschränkt.

Welche Perspektiven gibt es angesichts dieser Situation für die internationale Hilfe? Können oder müssen Hilfsorganisationen, um gezielt humanitäre Hilfe leisten zu können, die sonstige Menschenrechtslage außer Acht lassen? Stützen sie mit ihrer Arbeit das Regime? Oder kann ihr Engagement in Nordkorea ein erster Schritt für Verbesserungen der Menschenrechtslage sein?

Podium:
  • Rainer Stahl (Projektleiter von Cap Anamur in Nordkorea im Jahr 2001),
  • Stephan Jansen (Regionalgruppenleiter Süd- und Südostasien, Deutsche Welthungerhilfe),
  • Roland Brauckmann (Länderexperte von Amnesty International zu Nordkorea).
  • Moderation: Sven Hansen (taz).

  • Südkorea: Demokratische Kultur in Bewegung

    Seit dem Amtsantritt von Kim Dae-jung 1998 hat Südkorea große Veränderungen erlebt. Dazu gehören entscheidende Fortschritte für die Menschenrechte und die Meinungsfreiheit, wie die Gründung der nationalen Menschenrechtskommission.

    Dennoch sind die Regeln der Militärdiktatur in einigen Gesellschaftsbereichen noch deutlich zu spüren. So dient das vage formulierte nationale Sicherheitsgesetz immer wieder dazu, Menschen zu inhaftieren, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit wahrnehmen. Insbesondere Personen, die sich für die Wiedervereinigung Süd- und Nordkoreas einsetzen, sind von dem Gesetz betroffen. Auch die Gewissensfreiheit ist nicht gewährleistet, da es keine Alternative zum Wehrdienst gibt und Wehrdienstverweigerer mit Haftstrafen rechnen müssen.

    Das Podium wird Perspektiven und Herausforderungen für die demokratische Kultur in Südkorea diskutieren. Dabei soll thematisiert werden, wie sich die Situation für Publizisten, Journalisten und Verleger in den letzten zehn Jahren entwickelt hat und welche Entwicklungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die nächsten Jahre erwarten.

    Podium:
  • Dr. Choe Hyondok, Geschäftsführerin Korea-Verband
  • Song Chung-Hee, Vorstandsmitglied Internationale Isang Yun Gesellschaft
  • Dietrich Schlegel, Vorstandssprecher Reporter ohne Grenzen bis Juni 2005
  • Dr. Hans Buchner, Länderexperte von amnesty international zu Südkorea
  • Moderation: Roger Willemsen
  • (Amnesty International, 10/2005)

    Nordkorea: Einschränkung der Pressefreiheit (10/2005) - www.amnesty.de

    Südkorea: Unterdrückung der Meinungsfreiheit (10/2005) - www.amnesty.de




    Weitere Informationen


    Buchmesse 2004: Der Ehrengast und seine Folgen (11/2004) - de.qantara.de

    Buchmesse 2004: Der unbekannte Ehrengast (10/2004) - de.qantara.de

    Buchmesse 2004: Die Sorgen der arabischen Schriftsteller (03/2004) - de.qantara.de

    Buchmesse 2004: Verschläft die Arabische Liga ihren Auftritt? (03/2004) - de.qantara.de

    Werner Mark Linz: "Eine wunderbare Gelegenheit für die Verleger" (05/2004) - de.qantara.de


    Zum Seitenanfang



    © www.amnesty-meinungsfreiheit.de