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Menschenrechtlerin Rebiya Kadeer
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Sieben Jahre Haft
Weil sie eine Tageszeitung in die USA geschickt hatte
Die Geschäftsfrau und Menschenrechtsverteidigerin Rebiya Kadeer setzt sich seit vielen Jahren
für die Rechte der Uiguren, der größten Volksgruppe im Nordwesten Chinas, ein und ist eine der
bekanntesten Verfechterinnen der Rechte von Frauen.
Im August 1999 fand ihr Engagement ein jähes Ende: Weil sie ihrem Ehemann die örtliche
Tageszeitung in die USA geschickt hatte, warf die chinesische Regierung ihr vor, geheime
Informationen an Ausländer weitergegeben zu haben. Ein Gericht verurteilte Kadeer in einem
geheimen Verfahren zu acht Jahren Haft.
Amnesty International betrachtete Rebiya Kadeer als eine gewaltlose politische Gefangene und
setzte sich für ihre sofortige und bedingungslose Freilassung ein. Unter anderem durch
Urgent Actions, an denen sich rund 70.000 Menschen in über achtzig Ländern beteiligten.
Nachdem Anfang 2004 das Strafmaß um ein Jahr reduziert wurde, folgte im März 2005 die Freilassung.
Akida Rouzi, die Tochter von Rebiya Kadeer, schrieb Amnesty International daraufhin: "Wir haben fünfeinhalb Jahre
auf diesen Moment gewartet und danken allen, die auf diesen freudigen Tag hingearbeitet haben."
(Amnesty International Deutschland)
Interview mit Rebiya Kadeer
Rebiya Kadeer nach über fünf Jahren Haft freigelassen (03/2005) -
www.amnesty.de
Portrait Rebiya Kadir: "Mutter der Uiguren" (07/2005) -
de.qantara.de
China: 10. Jahrestag des Massakers von Gulja (02/2007) -
www.amnesty.de
Chinas Uiguren: Ringen um Menschenrechte und Demokratie (10/2007) -
www.gfbv.de
Aufstand der Uiguren in China: Kolonialisten im eigenen Land (07/2009) -
de.qantara.de
Rebiya Kadeer: "Wir leiden unter dem autoritären Regime Chinas" (08/2009) -
de.qantara.de
Familienangehörige weiterhin Repressionen ausgesetzt
Familienangehörige der prominenten, im Exil lebenden Uigurin Rebiya Kadeer sind weiterhin
Repressionen von Seiten der chinesischen Behörden ausgesetzt.
So hat man beobachtet, wie ihr
Sohn Ablikim Abdiriyim, der Berichten zufolge brutal verprügelt worden ist, am 26. November 2006
auf einer Trage aus der Hafteinrichtung des Bezirks Tianshan herausgebracht wurde, weil er offenbar
medizinischer Versorgung bedurfte. Amnesty International ist daher in großer Sorge um seinen
Gesundheitszustand und befürchtet, dass ihm weitere Misshandlungen oder Folterungen drohen.
Zwei andere Söhne von Rebiya Kadeer, Alim und Kahar Abdiriyim, wurden am 27. November 2006 wegen
angeblicher Steuerhinterziehung zu hohen Geldbußen verurteilt. Gegen Alim Abdiriyim verhängte das
Gericht zusätzlich eine siebenjährige Gefängnisstrafe. Beiden wurde Steuerbetrug in 46 Fällen zur
Last gelegt, und man wies ihr Familienunternehmen an, Geldstrafen in Höhe von umgerechnet mehreren
Millionen Euro zu zahlen.
(Amnesty International Deutschland, 01.12.2006)
Drohende Folter und Misshandlung, Haft ohne Anklage (12/2006) -
www.amnesty.de
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Die Himmelsstürmerin
Chinas Staatsfeindin Nr. 1 erzählt aus ihrem Leben
Allein gegen eine Weltmacht: das mitreißende Schicksal einer mutigen Frau.
Rebiya Kadeer, Alexandra Cavelius.
Autobiographie.
Heine Verlag/Random House, München,
24-seitiger Bildteil, gebunden,
416 Seiten, Juni 2007.
Biografie von Rebiya Kadeer - Ein bewegtes Leben (09/2007) -
www.amnesty.de
Rebiya Kadeer - Chinas Staatsfeindin Nummer eins (06/2007) -
www.zdf.de
Interview: "Ich wollte nie jemandes Feind sein" (06/2007) -
www.welt.de
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