Andrea Jeska und Musa Sadulaev
Tschetscheniens vergessene Kinder
Hoffnung in den Trümmern eines Landes
Mit diesem weltweit ersten Bildband über Tschetscheniens vergessene Kinder liegt im Oktober 2007 ein einzigartiges
Dokument vor, für dessen Zustandekommen Musa Sadulajew (u.a. AP-Fotograf) und Andrea Jeska
(Autorin, u.a. Die ZEIT, FAZ, Freitag, Chrismon) ein nicht geringes Risiko eingegangen sind:
Immer wieder kommt es zu gewaltsamen Übergriffen auf Journalisten, die sich kritisch mit der Kaukasuspolitik des
Putin-Regimes auseinandersetzen.
Musa Sadulajew dokumentiert in Bildern das Grauen, Andrea Jeska in Worten. Der renommierte Fotograf und die
engagierte Journalistin haben das Schicksal Tschetscheniens auch zu ihrem gemacht. Im Jahr 2000 wurde der Krieg
in Tschetschenien von russischer Seite offiziell für beendet erklärt. Seither ist das Schicksal der zurückgebliebenen
Bevölkerung, insbesondere der Kinder Tschetscheniens, weitgehend in Vergessenheit geraten. Eine ganze Generation ist
ohne Kindheit aufgewachsen, wurde verstümmelt und verletzt an Körper und Seele in Trümmer und Verwüstung zurückgelassen.
Seit Jahren hat Musa Sadulajew den Alltag der tschetschenischen Kinder mit der Kamera begleitet. In seinen Bildern
geben sich Grauen und Hoffnung die Hand. Zum einen dokumentieren sie ein in Schutt und Asche liegendes Land, zum
anderen zeigen sie Kinder, die von einer besseren Zukunft träumen. Andrea Jeska hat den Menschen eine Stimme verliehen
und beschreibt eindrücklich und sensibel den Alltag der Kinder und ihre Lebenswelt.
Musa Sadulajew ist durch zahlreiche Ausstellungen weltweit bekannt geworden und überzeugt durch erstklassiges und
international gewürdigtes Bildmaterial, Andrea Jeska beeindruckt durch Texte, die den Spagat zwischen politischer und
emotionaler Darstellung schaffen. Der Bildband "Tschetscheniens vergessene Kinder" wird durch Ausstellungen und
Lesungen begleitet. Bitte wenden Sie sich bei Interesse, auch für Interviews mit Fotograf und Autorin, an den Verlag.
(Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, Hamburg)
Mit einem Vorwort von Thomas Roth.
Brendow Verlag, Moers,
Hardcover, ca. 22 x 20 cm,
144 Seiten mit 100 Fotos,
Oktober 2007.
Walter Kälin, Lars Müller, Judith Wyttenbach (Hrsg.)
Das Bild der Menschenrechte
"Alle Menschen sind frei geboren und haben gleiches Recht auf Freiheit." So steht es in der
UNO-Menschenrechtskonvention. Praktisch alle Staaten haben Verträge wie diesen unterzeichnet,
doch die Realität sieht anders aus: Tagtäglich werden Menschen gefoltert und hingerichtet, Kinder verhungern
und Frauen werden vergewaltigt. Und dennoch lohnt sich die Arbeit der unzähligen Menschenrechtsaktivisten
weltweit. Fehlbare Staaten können angeklagt werden, weil die Menschenrechte international verankert sind.
Sie durchzusetzen gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Menschheit.
Dazu will dieses visuelle Lesebuch einen Beitrag leisten. Das Bild der Menschenrechte
unternimmt den Versuch, alle Dimensionen der Menschenrechte
zu visualisieren und greifbar zu machen. Auf 720 Seiten werden die Leserinnen und Leser eindringlich
zur Auseinandersetzung aufgefordert. Über 500 Fotos zeigen die weltweite Verletzung der Menschenrechte
und den unermüdlichen Kampf für deren Durchsetzung und Wahrung. Die umfangreiche Sammlung von Texten
vertieft die Hintergründe und schafft ein dichtes Netz von Bezügen. (Lars Müller Publishers)
Ein Foto-Lesebuch.
Lars Müller Publishers, Baden,
720 Seiten, ca. 500 Fotos, Format 16,5 x 24 cm,
Geb. Ausgabe, 1. Auflage November 2004,
Neu als Softcover 2008.
Kurz und kritisch (03/2008) -
www.dradio.ch
Ein Meilenstein für die Menschenrechtsbildung (05/2006) -
www.humanrights.ch
Tatorte - Fotos für die Pressefreiheit 2009
Tatorte sind nicht nur Schauplätze von Verbrechen.
Sie sind Orte des Handelns. Neun Fotografinnen und Fotografen nehmen
uns in diesem Band mit an die verschiedensten Tatorte der Welt und
führen uns eindringlich vor Augen, wo und wie wir Gegenwart und Zukunft
verändern – global und lokal – sei es zum Guten oder zum Schlechten.
(Reporter ohne Grenzen).
Mit Fotografien von
Yann Arthus-Bertrand (Frankreich),
Sammy Baloji (DR Kongo),
Jan Banning (Niederlande),
Silke Koch (Deutschland),
Benoit Aquin (Kanada),
Simon Taryn (USA),
Paolo Pellegrin (Italien),
Dorothee Deiss (Deutschland),
Stephanie Sinclair (USA).
100 Seiten, 85 Abbildungen, 4-farbig und s/w,
Broschüre, DIN-A4,
Berlin, Mai 2009.
Nahtstellen - Fotos für die Pressefreiheit 2008
Im neuen Bildband richtet Reporter ohne Grenzen den Blick nach Osteuropa
und Zentralasien, weil in vielen dieser Länder die Situation der Presse- und
Meinungsfreiheit prekär ist. Zehn Künstlerinnen und Künstler konfrontieren uns mit den
Umbrüchen in diesen Ländern, die tief greifende politische, ökologische und
persönliche Auswirkungen hatten - und bis heute haben.
Mit Fotografien von
Boris Mikhailov ("Yesterday’s Sandwich"), Simon Roberts ("Motherland"),
Justyna Mielnikiewicz ("Rückkehr an die Rote Riviera"),
Frank Herfort ("Zwischen...Zeit"), Robert Polidori ("Sperrzonen. Pripjat and Tschernobyl"),
Kirill Golovchenko ("7KM, Feld der Wunder"), Anastasia Khoroshilova ("Russkie"),
Andrei Liankevich ("In einem unbekannten Land"),
Jelena und Viktor Vorobjev ("Kasachstan. Blaue Periode").
100 Seiten, 85 Abbildungen, 4-farbig und s/w,
Broschüre, DIN-A4,
Berlin, Mai 2008.
Traum und Trauma - Fotos für die Pressefreiheit 2007
Reporter ohne Grenzen veröffentlicht zum Internationalen Tag der
Pressefreiheit 2007 den neuen Band "Traum und Trauma" in der Reihe "Fotos
für die Pressefreiheit".
Fotografinnen und Fotografen:
Jonas Bendiksen, Sabine Felber, Misha Gordin, Sebastian Hesse,
Sara Terry, Jan von Holleben, Paula Luttringer, Alex Webb, Gisèle Wulfsohn.
100 Seiten, 4-farbig und s/w, DIN-A4,
Broschüre, Fadenheftung,
taz, Berlin, Mai 2007.
www.reporter-ohne-grenzen.de
Bilder für eine bessere Welt (07/2007) -
www.amnesty.de
Traum und Trauma: Bildergalerie (05/2007) -
www.zeit.de
Quer - Fotos für die Pressefreiheit 2006
Reporter ohne Grenzen veröffentlichte zum Internationalen Tag der
Pressefreiheit 2006 den neuen Band "Quer" in der Reihe "Fotos
für die Pressefreiheit".
Querdenker sind unbequem. Mit den in diesem Band gezeigten Bildern liegen acht
Fotografinnen und Fotografen quer. Ein Statement des Schriftstellers Henning Mankell, eine Vorstellung von Reporter
ohne Grenzen und eine Bilanz der Verletzungen der Pressefreiheit im Jahr 2005
vervollständigen den Band.
Seit 1994 veröffentlicht Reporter ohne Grenzen "Fotos für die
Pressefreiheit". Die Erlöse aus dem Verkauf der Bände kommen
direkt unserer Menschenrechtsarbeit zugute.
Fotografinnen und Fotografen:
Zwelethu Mthethwa, Martha Rosler, Antonín Kratochvíl, Felicia Webb,
Alec Soth, Melanie Wiora, Kadir van Lohuizen, Destiny Deacon.
100 Seiten, 4-farbig und s/w, DIN-A4,
Broschüre, Fadenheftung,
taz, Berlin, Mai 2006.
www.reporter-ohne-grenzen.de
Respekt - Fotos für die Pressefreiheit 2005
Reporter ohne Grenzen veröffentlicht zum Internationalen Tag der
Pressefreiheit 2005 den neuen Band "Respekt" in der Reihe "Fotos
für die Pressefreiheit".
Mit dem Thema "Respekt" befassen
sich acht Fotografinnen und Fotografen, darunter international renommierte
Künstler wie Josef Koudelka, Martha Cooper und Martin Parr. Ihre Bilder
erzählen u.a. über die mörderische Missachtung von Leben und
Lebensraum, das Anerkennen von Einzigartigkeit jedes Menschen, den liebevollen
Umgang miteinander, die Achtung vor Orten als Fenstern zur Geschichte oder den
zivilen Ungehorsam - als Respektlosigkeit gegenüber Obrigkeiten, um
gesellschaftlich notwendige Veränderungen zu erreichen.
Ein Essay führt in das Thema ein; weitere Autorinnen und Autoren
beschreiben in kurzen Texten die einzelnen Serien. Alle Fotografinnen und
Fotografen - die wie immer ihre Arbeiten unentgeltlich zur Verfügung
gestellt haben - werden kurz vorgestellt.
Den Band komplettieren: ein Grußwort von Hina Jilani,
UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechtsverteidiger, ein Statement
von ZDF-Moderatorin Maybrit Illner, eine Bilanz der Verstöße gegen
die Medienfreiheit im vergangenen Jahr, die Namen der 2004 während oder
wegen ihrer Arbeit getöteten Journalisten und Medienmitarbeiter sowie
aktuelle Beispiele.
Fotografinnen und Fotografen:
Josef Koudelka, Martha Cooper, Martin Parr, Maya Goded,
John Vink, Kyoko Hamada, Jörg Böthling, Sanna Miericke.
102 Seiten, 86 Abb. (z.T. ausklappbare Tafeln),
4-farbig und s/w, DIN-A 4,
Broschüre, Fadenheftung,
TAZ, Berlin, Mai 2005.
www.reporter-ohne-grenzen.de