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Koordinationsgruppe 2907, Amnesty International

Auf der Amnesty-Jahresversammlung 2008


Sektionskogruppe Verfolgte AutorInnen und JournalistInnen / Für Meinungsfreiheit

Interne Vorstellung der Gruppe
auf der Jahresversammlung in Hamburg

Sich geltend zu machen ist nicht nur nach außen,
sondern auch innerhalb der Organisation erforderlich

Deshalb hätte sich das Organisationsteam, das auf der diesjährigen Jahresversammlung der deutschen Amnesty-Sektion in Hamburg zum ersten Mal eine interne Informationsveranstaltung anbot, mehr interessierte Besucher gewünscht. Es ist zu überlegen, wie sich das im Wiederholungsfall verbessern lässt.

Der rund einstündigen Vorführung der Film-Dokumentation "Gefesselte Worte" aus dem "Maison des Journalistes" in Paris schloss sich eine Frage- und Antwort-Stunde an. Von Aspekten des Films ausgehend, beispielsweise der Frage nach einem deutschen Äquivalent der französischen Zufluchtsstätte, der Situation exilierter Journalisten in Deutschland und anderer hiesiger Zufluchtsmöglichkeiten, wie Stiftungen oder die "Städte der Zuflucht", weitete sich das Gesprächsspektrum auf allgemeinere Fragen und Diskussionspunkte aus. Themen waren u.a. die konkrete Arbeit unserer Gruppe innerhalb Amnesty und nach außen, oder die Problematik von lokalen Gruppen, Aufmerksamkeit für ihre Anliegen und Aktionen bei der Presse zu erreichen.

Einzelne signifikante Beispielfälle von politischen Gefangenen aus dem Bereich der Medien trugen nicht nur zur Veranschaulichung unserer Arbeit bei, sondern verdeutlichten auch den engen Zusammenhang zwischen dem Recht auf Meinungs- und Medienfreiheit mit anderen Menschenrechten. Die Frage ob bzw. wo eigentlich Presse- und Meinungsfreiheit optimal verwirklicht sei, lenkte die Diskussion schließlich auch noch auf eine kritische Betrachtung der hiesigen Presse.

Die Teilnehmer konnten sich von dem ausliegenden Informationsmaterial bedienen und hatten Gelegenheit, drei Petitionen zu Fällen aus Afghanistan, China und Bangladesch zu unterschreiben.

(zi, 25.05.2008)


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