Amnesty International Themengruppe Meinungsfreiheit

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Themengruppe Meinungsfreiheit

Die Meinungsfreiheit: Ein Menschenrecht

Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht. Sie ist Grundlage einer jeden demokratischen Ordnung. Sie garantiert gesellschaftliche Pluralität und ermöglicht den friedlichen Wettbewerb konkurrierender Ideen.

Gewalt beginnt dort, wo die Worte fehlen. Wo das Recht auf Meinungsfreiheit gefährdet ist oder eingeschränkt wird, da stehen regelmäßig auch weitere Menschenrechte zur Disposition.

Denn unter Ausschluss der kritischen Öffentlichkeit lassen sich Menschenrechtsverletzungen ungestört und ungestraft begehen.

1961 veröffentlichte der Anwalt Peter Benenson seinen Artikel „Die vergessenen Gefangenen“ auf der Titelseite der britischen Zeitung „The Observer“ und startete einen „Appell für Amnestie“ ("Appeal for Amnesty") zur Befreiung von Menschen weltweit, die allein deswegen inhaftiert waren, weil sie ihre politische Meinung geäußert hatten. Das war der Beginn von Amnesty International.

Seitdem setzt sich Amnesty International für Menschen ein, die politisch verfolgt werden, weil sie im Gespräch oder auf der Straße ihre Meinung geäußert haben oder weil sie als Literaten und Journalisten, als Politiker und Aktivisten oder als normale Bürger Missstände kritisiert und die Menschenwürde verteidigt haben.

Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
„Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

Meinungsfreiheit