Amnesty International Themengruppe Meinungsfreiheit

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Themengruppe Meinungsfreiheit

Informationen zum Stand der Meinungsfreiheit

Wie steht es heute mit der Meinungsfreiheit gemäß Artikel 19 der Menschenrechte? Und wer ist eigentlich in Gefahr, wenn die Meinungsfreiheit in Gefahr ist?

Die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung und der Verbreitung gesellschaftsrelevanter Informationen ist schon immer ein Instrument des illegitimen Machterhalts gewesen. In den totalitären Staaten des 20. Jahrhunderts war schon die Äußerung eines Zweifels am System im privaten Rahmen gefährlich, da man Abhörung und Denunziantentum zu fürchten hatte. Heute steht der Kampf um die veröffentlichte Meinung im Vordergrund. Es kommt zur Einschüchterung und gerichtlichen Verfolgung von Journalisten, zur Marginalisierung von Kritik und Information in den Medien, in Literatur und Film, zur Verhinderung der Öffentlichkeitsarbeit von Menschenrechtsorganisationen oder zu Verhaftungen bei Kundgebungen der eigenen Meinung im Rahmen einer Demonstration. Darüber hinaus haben sich die technischen Möglichkeiten zur Überwachung gesteigert, die ein freies Austragen von Diskussionen einschränken und die Selbstzensur fördern. Bedroht ist daher im Prinzip jeder, aber besonders sind es die Menschen, die sich mit ihrem Wissen, ihrer Kunst, ihrem Engagement und ihrer Meinung in die Öffentlichkeit wagen. Also Künstler, Internetaktivisten, Journalisten, Whistleblower, Mitglieder von Parteien und Menschenrechtsorganisationen, Demonstranten u.a.

Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Thema sowie die Darstellung einzelner Fälle.

Meinungsfreiheit